„Camel up“ ist Spiel des Jahres 2014

Deutschland ist nicht nur im Fußball Weltmeister! Die weltweit wichtigste Auszeichnung für Spiele, „Spiel des Jahres“ ging am 14.07.14 an „Camel up“, des deutschen Spiele-Autors Dr. Steffen Bogen. Das turbulente Familienspiel „Camel up“, ist ein verrücktes Würfel-und Wettspiel, bei dem sich Kamele ein aufregendes Rennen liefern. Sollten die Höckertiere auf dem gleichen Feld landen, sitzen sie huckepack aufeinander und das unterste zieht die Kollegen oben auch noch mit!

Der „Spiele-Oscar“ 2014 „Spiel des Jahres“, ist  zum 36. Mal in Berlin verliehen worden. Zum 4. Mal zusammen mit dem „Kennerspiel des Jahres“ und  zum 3. Mal am Kürfürstendamm in Berlin.

Neun Jury-Mitglieder haben im Verlauf der vergangenen zwölf Monate rund 300 Spiele gesichtet und gespielt. Nach der Evaluation sind in beiden Kategorien jeweils drei nominierte Spiele übrig geblieben. Schon diese drei sind in der jeweiligen Kategorie Gewinner.

Die Jury begründet ihre Wahl „Camel up“ zum Spiel des Jahres 2014 gekürt zu haben folgendermaßen: „Camel up“ ist ein Familienspiel par excellence. Durch seine eingängigen Regeln sind alle schnell mittendrin. Und das lässt niemanden kalt: Das wilde Rennen löst Emotionen aus, es wird in allen Altersklassen gehofft, gebangt und gelacht. Die kurze Spieldauer lässt immer Zeit für eine Revanche. Dazu lädt auch das schön gestaltete Spielmaterial ein. Obenauf kommt die originelle Würfelpyramide, die aus „Camel up“ auch atmosphärisch ein gelungenes Gesamtkunstwerk macht.

Erfinder von „Camel up“ ist der 46-jährige Dr. Steffen Bogen, Dozent für Kunstwissenschaft an der Universität Konstanz. Er feierte seinen bislang größten Erfolg im Jahr 2012, als er mit dem kooperativen Elektronikspiel „Schnappt Hubi!“ die Auszeichnung „Kinderspiel des Jahres“ gewann.

„Camel up“ ist für 2 – 8 Spieler ab 8 Jahren und kostet ca. 25 Euro. Ebenfalls nominiert waren „Concept“, ein kommunikatives Bilderrätsel-Ratespiel von Gaëtan Beaujannot und Alain Rivollet (ca. 40 Euro) und „Splendor“, ein spannendes Taktikspiel von Marc André (ca. 30 Euro).

Beim „Kennerspiel des Jahres 2014“ machte das Taktikspiel „Istanbul“ von Rüdiger Dorn das Rennen. Hier werden die Spieler zu Istanbuler Kaufleuten, die möglichst viele Rubine anhäufen müssen. Die Klunker sammeln sie, indem sie mit Hilfe ihrer vier Gesellen Waren handeln und Geld verdienen. Feilschen in der Teestube oder auf dem Schwarzmarkt gehört natürlich auch dazu.

Die Begründung der Jury: „Istanbul“ simuliert das geschäftige Treiben auf einem Basar so effektvoll und vielseitig, wie Spieler es sich nur wünschen können. Wie auf einem echten orientalischen Markt hetzen die Kaufleute umher, um schneller als die Konkurrenz zu sein. Aber bloß nicht den Überblick verlieren! Dabei hilft ihnen der originelle Turm aus Händler- und Gehilfenscheiben, der diesem erfreulich flotten Strategiespiel einen faszinierenden Zugmechanismus verleiht.

Neben „Istanbul“ waren auch „Concordia“ (ca. 43 Euro) von Walther „Mac“ Gerdts und Rokoko (ca. 35 Euro) von Matthias Cramer, Louis Malz und Stefan Malz zum „Kennerspiel des Jahres 2014“ nominiert.

Weitere Infos: www.spieldesjahres.de


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