Der kleine König – Abenteuer im Schloss auf DVD

 „Der kleine König“ feierte vor 15 Jahren in der Sendeschiene „Unser Sandmännchen“ Premiere und ist seit dem ein Riesenerfolg. Seit dem 20. August regiert der königliche Dreikäsehoch ein Jahr lang wieder jeden Dienstag parallel im KiKA, rbb und MDR zur Sandmannzeit. 13 brandneue Filme werden im Wechsel mit älteren Geschichten zu sehen sein.  Neun dieser nagelneuen Filme plus Bonusfilm erscheinen am 15.11.13 unter dem Titel: Abenteuer im Schloss auf DVD.

Der Titel der neuen DVD Abenteuer im Schloss trifft es! Denn tatsächlich ist im kleinen Königsschloss jede Menge los, dafür sorgen schon das Pferd Grete, der Hund Wuff, die Katze Tiger, das Eichhörnchen Buschel und der Vogel Pieps. Ab und an und an hohen Feiertagen kommt des Königs Cousine, die kleine Prinzessin zu Besuch.

Doch in der ersten Geschichte, „Der kleine König klebt fest“ inspiriert ihn keiner seiner Freunde, sondern eine gemeine Stubenfliege, die sich in seine Marmelade setzt und kurze Zeit später an der Zimmerdecke klebt.  Das geschieht, als er gerade seiner leidenschaftlichen Liebe zur  Marmeladenbroten frönt.  Das leckere Gelee klebt ihm überall, vor allen an den Fingern.  Was den kleinen König glauben macht,  dass er es mit ein paar Klacks Konfitüre mehr, dem albernen Insekt nachtun kann.  Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg an die Decke…

Eigentlich sollte Der kleine König durchgreifen und strenger das Zepter schwingen, denn in „Der Rosenkönig“ vergreift Gaul  Grete sich an den Schloss-Rosen und das nicht nur zum Frühstück.  Als sie auch vor dem frischgepflückten, königlichen Blumenstraus nicht Halt macht, steht kurzfristig der Haussegen schief. Aber der gewitzte Minimonarch findet einen Weg, wie das Pferd weiterhin die edlen Blüten vernaschen darf und dem kleinen König sogar damit geholfen ist.

Dem kleine König graust es so schnell vor nichts. Er hat starke Nerven und bietet seiner schreckhaften Cousine Trost und Hilfe an. Immer wieder muntert er sie auf: „Keine Angst, kleine Prinzessin“. Doch weh wenn der wilde Wu zu stampfen und zu heulen beginnt, dann verlässt auch den kleinen König der Mut. Das beeindruckt nun die kleine Prinzessin nicht im Geringsten.  Mit Wus wird sie spielend fertig!

In vielen Dingen harmonieren Der kleine König und die kleine Prinzessin.  Es gibt aber auch durchaus Aktivitäten, wo es klüger ist, wenn ihre Wege sich trennen. So geht die kleine Prinzessin besser alleine shoppen. Als sie mit ihren Schätzen zurückkehrt und viele Dinge dabei hat, die sie „So süß“ findet, kann  Der kleine König nur mühsam zustimmen.  Als klar ist, dass die kleine Prinzessin überhaupt gar nichts echtes Süßes mitgebracht hat, nicht mal den kleinsten Müsli-Riegel, ist die Stimmung im Schloss erst mal im Keller. Daraufhin treten allerdings die Seiten der kleinen Prinzessin zu Tage, die der kleine König wirklich sehr an seiner Cousine schätzt…

„Der Schlummerpudding“ macht dem kleinen König auch noch im Schlaf zu schaffen. Albträume  suchen ihn heim, in dem das köstliche Dessert von Räubern erbarmungslos geplündert wird. Die Nachtruhe ist eh im Eimer, dann lieber aufstehen und selber naschen. Doch der kleine König kommt nicht mal in die Nähe der leckeren Nachspeise.  Seine tierischen Freunde bewachen die kulinarische Köstlichkeit  mit Zähnen und Klauen.

Am Ostersonntag gießt es wie aus Eimern. Trotzdem sucht der kleine König in Gummistiefeln und  mit Spaten bewaffnet draußen im Matsch nach Ostereiern. Das ist nichts für die kleine Prinzessin. Gut, dass der Osterhase ähnlich wasserscheu zu sein scheint wie sie selbst und die Eier im Schloss versteckt hat. Das „Klebrige Ostern“ wird aber für beide Königskinder am Ende eine nasse Angelegenheit.

Der kleine König hat sich von der kleinen Prinzessin ein riesiges Geschenk gewünscht. Und genau das bekommt er auch, bloß ist es nicht ganz nach seinem Geschmack.  „Ein Glücksschwein“ in Übergröße aus rosa Plüsch. Mit dem monströsen Ding ist nichts anzufangen, findet der kleine König. Obendrein gestaltet sich die Entsorgung schwierig. Niemand will seinen Platz mit dem nichtsnutzigen Monstervieh teilen. Ab vor die Tür  damit! Aber was wird die kleine  Prinzessin dazu sagen, wenn sie bei ihrem nächsten Besuch sieht, wie lieblos ihr Geschenk aufgenommen wurde?

Beim Zähneputzen fällt ein  königlicher Milchzahn heraus und es gibt eine Belohnung. „Die Zahnfee“ tauscht einen leckeren Schokoladentaler dafür ein. Der kleine König möchte dieses schöne Spiel fortsetzen. Aber es wackelt nichts, auch nicht bei seinen tierischen Freunden. Wo könnte er noch mehr Zähne bekommen? Lässt sich die Zahnfee nicht vielleicht mit einem Kiesel täuschen?

Der kleine königliche Körper ist „Der Geräuschemacher“ schlechthin. Was der an Lauten produziert findet die kleine Prinzessin zum Teil recht unfein. Aber auch ein kleiner König muss Essen und Trinken und läuft damit Gefahr, dass sich gewisse Gase ihren Weg bahnen. Und auch wenn er Hunger und Durst unterdrückt, knurrt sein Magen. Da ist nichts zu machen. Wer lebt macht Geräusche, selbst  im Schlaf…

Als Bonus besingt Der kleine König höchst amüsant, was er davon hält, wenn er „Tiere im Bett“ hat.

Welche Abenteuer Der kleine König  auch immer besteht, er ist eindeutiger Herrscher seines Königreiches. Er ist der Größte, Beste und Schlaueste und das von Geburt an. Ausgestattet mit diesem unerschütterlichen Selbstwertgefühl erträgt er tapfer auch kleine Rückschläge und geht oft auch zart und sehr liebevoll mit seiner Umwelt um. Er gerät immer wieder in die überraschendsten Situationen und meistert die Probleme des Alltags zwar manchmal mit Mühe, dafür aber auch mit viel Kreativität und einer herrlich überbordenden Phantasie. Eigentlich will Der kleine König den Kindern nicht viel beibringen, eher will er ihnen den Rücken stärken, sie anregen und in ihrem Tatendrang unterstützen. Bei den Eltern hingegen plädiert er für mehr Geduld und Zeit, den Nachwuchs doch einfach mal machen zu lassen, sich auszuprobieren, um aus den eigenen Irrtümern lernen zu können.

Natürlich ist Der kleine König nicht immer artig und es geht auch nicht immer nach seiner Nase, selbst an Weihnachten nicht. Dann kann es schon mal sein, dass er mit seiner Umwelt aneinander gerät. Doch der Haussegen hängt nie lange schief im Königsschloss. Dazu sind seine Bewohner zu verträglich und wie König und Co. ihre Konflikte lösen, das ist oft hinreißen komisch, immer sehenswert und auf alle Fälle sehr unterhaltsam.

Hedwig Muck, die Autorin und Zeichnerin des kleinen Königs ist auch nach 15 Jahren kein bisschen Königsmüde. Sie erzählt: „Wenn man Kunst für die Jüngsten macht, wird man nicht reich. Aber zufrieden 😀 Denn, auch wenn ich gern etwas mehr Zeit für meine Arbeit haben würde, finde ich, dass wir einen wunderbaren Beruf haben.  Bis heute liebe ich den Moment, wenn hunderte gezeichnete Figuren anfangen, schrittweise ihr Eigenleben zu führen. Erst ist  da nur ein Strichmännchen, dann lernt es laufen und schaut mich an, lacht frech und zuletzt spricht es sogar. Und bringt mich – musikalisch untermalt – mit meinen eigenen Worten zum Lachen.  Das ist immer wieder ein herrliches Happy End.


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