{"id":2137,"date":"2025-08-14T12:01:22","date_gmt":"2025-08-14T12:01:22","guid":{"rendered":"https:\/\/prima-presse.de\/?p=2137"},"modified":"2025-08-14T12:01:22","modified_gmt":"2025-08-14T12:01:22","slug":"verlassene-orte-erzaehlen-dunkle-geschichten-true-crime-meets-lost-places","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/prima-presse.de\/?p=2137","title":{"rendered":"Verlassene Orte erz\u00e4hlen dunkle Geschichten. True Crime meets Lost Places!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Verlassene Orte erz\u00e4hlen dunkle Geschichten. <\/strong><strong>True Crime meets Lost Places!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Crime Places<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>1. Das Sanatorium und 2. Bar der D\u00e4monen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ein kartenbasiertes R\u00e4tselspiel<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>ET: 09.10.2025<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Mit einer Portion Abenteuerlust und Begeisterung f\u00fcr spannende R\u00e4tsel sind die \u201eCrime Places\u201c genau das Richtige f\u00fcr alle, die mit Freund*innen oder allein eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Krimi-Erfahrung suchen. Die r\u00e4tselhaften Karten-Krimis laden dazu ein, in die faszinierende Atmosph\u00e4re der F\u00e4lle \u201eDas Sanatorium\u201c und \u201eBar der D\u00e4monen\u201c einzutauchen. Wer sich auf die packende Story einl\u00e4sst, wird neugierig und geradezu in fiebriger Vorfreude die ersten Schritte in die geheimnisvollen Geb\u00e4ude wagen. Ist der Einstieg geschafft, beginnt ein aufregendes Ermittlungsabenteuer, das die Neugier weckt und mit \u00dcberraschungen begeistert. Willkommen bei den \u201eCrime Places\u201c \u2013 hier wird Nervenkitzel zum Vergn\u00fcgen!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/prima-presse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Cover-Crime-Places-Bar-der-Daemonen-Oetinger.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2139\" src=\"https:\/\/prima-presse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Cover-Crime-Places-Bar-der-Daemonen-Oetinger-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/prima-presse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Cover-Crime-Places-Bar-der-Daemonen-Oetinger-212x300.jpg 212w, https:\/\/prima-presse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Cover-Crime-Places-Bar-der-Daemonen-Oetinger-724x1024.jpg 724w, https:\/\/prima-presse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Cover-Crime-Places-Bar-der-Daemonen-Oetinger-768x1086.jpg 768w, https:\/\/prima-presse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Cover-Crime-Places-Bar-der-Daemonen-Oetinger-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/prima-presse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Cover-Crime-Places-Bar-der-Daemonen-Oetinger.jpg 1414w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a>Bevor man die &#8222;Crime Places&#8220; betritt r\u00fcstet man sich am besten mit Stiften und Papier. Denn buchst\u00e4blich alles kann in diesem story-getriebenen R\u00e4tselspiel von Belang sein. Es ist f\u00fcr die Ermittler*innen immens wichtig, aufmerksam die Texte der 72 Karten pro Spiel zu lesen und die Bilder eingehend zu studieren. Nach und nach arbeitet man sich durch den Fall, indem man die Geschichte \u00fcber Kartentexte liest.<\/p>\n<p>Zentraler Bestandteil des Mechanismus ist es, dass man schrittweise einzelne R\u00e4ume relativ frei erkundet, in dem man die Karten umdreht und dabei Indizien im Text und auf den Bildern, sowohl f\u00fcr die Zwischenfragen als auch f\u00fcr den \u00fcbergreifenden Fall, sammelt und kombiniert. Es verteilen sich in der Story in &#8222;Das Sanatorium&#8220; insgesamt sieben Zwischenfragen, in &#8222;Bar der D\u00e4monen&#8220; sind es acht, um von einem Raum in den anderen zu gelangen. Ab und an m\u00fcssen auch Codes erkannt und geknackt werden. Im Finale sind noch einmal vier Fragen richtig zu beantworten, um den Fall zu l\u00f6sen. Hier sollte man sich gut \u00fcberlegen, ob man wirklich die richtige L\u00f6sung gew\u00e4hlt hat. Denn neben einem Happy End ist es auch m\u00f6glich eine tragische Alternative zu erspielen, bei dem das geringste Problem der ungel\u00f6ste Fall ist. Selbstverst\u00e4ndlich m\u00f6chte man sich nach 120 bis 180 packenden Minuten Denk- und Kombinationssports mit ersterem belohnen.<\/p>\n<p>Ist man erst einmal in &#8222;Das Sanatorium&#8220; eingedrungen, ger\u00e4t man in eine Art Zeitmaschine und wird Anfang der 80er Jahre wieder ausgespuckt. Man erf\u00e4hrt schockierende Details \u00fcber die &#8222;Irrenanstalten&#8220;, wie sie damals noch genannt wurden und von grausamen Versuchen und Therapien an psychisch kranken Menschen. Durch dieses Albtraum-Setting arbeitet man sich durch die d\u00fcsteren Flure des verlassenen und verfallenen Geb\u00e4udes, um das Verschwinden von Solveig, der damaligen Schulfreundin, aufzukl\u00e4ren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/prima-presse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Cover-Crime-Places-Das-Sanatorium-Oetinger.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2140\" src=\"https:\/\/prima-presse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Cover-Crime-Places-Das-Sanatorium-Oetinger-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/prima-presse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Cover-Crime-Places-Das-Sanatorium-Oetinger-212x300.jpg 212w, https:\/\/prima-presse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Cover-Crime-Places-Das-Sanatorium-Oetinger-724x1024.jpg 724w, https:\/\/prima-presse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Cover-Crime-Places-Das-Sanatorium-Oetinger-768x1086.jpg 768w, https:\/\/prima-presse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Cover-Crime-Places-Das-Sanatorium-Oetinger-1087x1536.jpg 1087w, https:\/\/prima-presse.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Cover-Crime-Places-Das-Sanatorium-Oetinger.jpg 1415w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a>Immer tiefer gr\u00e4bt man sich in die Geschichte ein und hofft darauf, ihre Entlassungspapiere und keinen Totenschein zu finden. Man folgt unz\u00e4hligen Hinweisen, um Solveigs Schicksal zu entr\u00e4tseln und ger\u00e4t dabei selbst in gro\u00dfe Gefahr.<\/p>\n<p>Sobald man die &#8222;Bar der D\u00e4monen&#8220; betritt, verbreitet sich Horror vom Feinsten. Das kleinste \u00dcbel stellt da noch der Verurteilte Mehrfachm\u00f6rder Thibault Simon dar, der von den Spieler*innen eskortiert wird, um den nicht vollst\u00e4ndig gel\u00f6sten Fall besser rekonstruieren zu k\u00f6nnen. Schlimmer als der bedrohliche Begleiter ist der satanisch d\u00fcstere Ort selbst, in dem die ausgestellten teuflisch anmutenden Fratzen der D\u00e4monen ein gruseliges Eigenleben zu f\u00fchren scheinen. Dabei soll man einen klaren Kopf behalten, um einen Fall zu l\u00f6sen, obwohl einem die Angst das Hirn vernebelt oder ist da eine b\u00f6se Macht im Spiel?<\/p>\n<p>B\u00f6se kann auch diese Folge f\u00fcr die Spieler*innen Enden. Umso tiefer man in den Fall eindringt, umso aussichtsloser scheint es, dass man je wieder in eine heile Welt oder zumindest ans Tageslicht zur\u00fcckfindet.<\/p>\n<p>&#8222;Bar der D\u00e4monen&#8220; ist f\u00fcr echte Kenner des Genres ersonnen und hat die volle Punktzahl, was den Schwierigkeitsgrad betrifft. &#8222;Das Sanatorium&#8220; ist etwa halb so schwer und auch f\u00fcr nicht ganz so erfahrene Krimi-Fans zu meistern. Beide Folgen werden f\u00fcr Spieler*innen ab 16 Jahren empfohlen.<\/p>\n<p>Die beiden Autoren Joel M\u00fcseler und Hans Pieper, selbst gro\u00dfe Fans von unheimlichen Ermittlungsspielen, erschaffen f\u00fcr selbige eine schl\u00fcssige, stimmige Story. Sie wissen ganz genau, wie sie ihr Publikum fesseln und verwirren k\u00f6nnen. Es beginnt immer ganz harmlos, nicht gerade einfach, wie &#8222;Bar der D\u00e4monen&#8220; beweist, aber sehr gut machbar ist der Einstieg in &#8222;Das Sanatorium&#8220;. Der Clou: kaum ist man drin, h\u00e4ngt man auch schon am Haken, ist wie verhext von der beklemmenden, gespenstischen Stimmung. Dabei trumpfen beide Folgen zus\u00e4tzlich mit einer pers\u00f6nlichen Handlungsebene auf. Dieser Aspekt bindet einen nur noch mehr an die Geschichte und zieht einen tiefer ins Geschehen. Im Laufe der Ermittlungen geraten die Spieler*innen immer mehr unter Druck und teilweise sogar in (Lebens-)Gefahr. Das motiviert ungemein und spornt enorm an, den Fall zu l\u00f6sen. Hat man das Finale erfolgreich bew\u00e4ltigt, sind zwei bis drei Stunden wie im Flug vergangen und ein unglaubliches Hochgef\u00fchl macht sich bei allen Beteiligten breit.<\/p>\n<p>Kaum zu glauben, welch mystischer Krimi- bzw. Horror-Trip die je 72 Spielkarten f\u00fcr alle die schaurige Spannung lieben bereithalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verlassene Orte erz\u00e4hlen dunkle Geschichten. 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