„Colt Exprsss“ ist das Spiel des Jahres 2015 & „Broom Service“ ist als Kennerspiel des Jahres 2015 ausgezeichnet
Raue Kerle, blaue Bohnen: „Colt Express“ ist das Spiel des Jahres 2015. Die Kritikerjury des Vereins Spiel des Jahres wählte den Titel des französischen Autoren Christopohe Raimbault aus mehreren hundert Neuheiten des vergangenen Jahrgangs als preiswürdig aus. „Ein Spiel wie eine Westernparodie!“, lobte die Jury am Montag bei der Preisverleihung im Berliner Hotel Kempinski: „Wir als Banditen überfallen im Wilden Westen einen dreidimensionalen Zug, der in tollkühner Fahrt über Weichen, Brücken und durch Tunnel jagt. Revolver rauchen und Fäuste fliegen, während wir von Waggon hechten, um die Reisenden zu berauben und Kontrahenten auszustechen.“ „Colt Express“ (für zwei bis sechs Spieler ab zehn Jahren, etwa 30 Euro) ist bei Ludonaute erschienen. Der Vertrieb liegt bei Asmodee. 
„Colt Express“ setzte sich zuletzt gegen die ebenfalls nominierten Spiele „Machi Koro“ von Masao Suganama (Kosmos, für zwei bis vier Spieler ab acht Jahren, etwa 13 Euro) und „The Game“ von Steffen Benndorf (Nürnberger Spielkarten-Verlag, für einen bis fünf Spieler ab acht Jahren, etwa acht Euro) durch.
Zauberhaft geht es zu beim Preis „Kennerspiel des Jahres“, der sich an fortgeschrittene Spieler richtet und dieses Jahr zum fünften Mal vergeben wurde. Das Rennen machte der magische Lieferservice „Broom Service“ von Andreas Pelikan und Alexander Pfister (alea/Ravensburger, für zwei bis fünf Spieler ab zehn Jahren, etwa 40 Euro), bei dem die Spieler immer wieder die Entscheidung treffen müssen, ob sie mutige oder feige Hexen und Druiden sein wollen. Ob sie eine lukrative Aktion riskant oder eine sichere Aktion ganz sicher ausführen möchten. „Ein Stichspiel, das Planung, Intuition und mutiges (und manchmal eben auch feiges) Spiel belohnt“, Urteile die Jury. 
„Broom Service“ setzte sich durch gegen „Elysium“ von Brett J. Gilbert und Matthew Dunstan (Space Cowboys, für zwei bis vier Spieler ab 14 Jahren, etwa 50 Euro) und Reiner Stockhausens „Orléans“ (dlp games, für zwei bis vier Spieler ab zwölf Jahren, etwa 50 Euro).
Bereits im Juni war „Spinderella“ von Roberto Fraga (Zoch, für zwei bis vier Spieler ab sechs Jahren, etwa 30 Euro) als Kinderspiel des Jahres ausgezeichnet worden.
Weitere Informationen, Bildmaterial und O-Töne sowie eine ausführliche Empfehlungsliste finden Sie auf www.spieldesjahres.de.